STIFTUNG STADTMUSEUM BERLIN
LANDESMUSEUM FÜR KULTUR UND GESCHICHTE BERLINS
und
PAUL SPIES
DIREKTOR STIFTUNG STADTMUSEUM BERLIN
CHEF-KURATOR DES LANDES BERLIN IM HUMBOLDTFORUM
präsentieren

KREUZWEG

Bekenntnis zu Europa
von Mia Florentine Weiss
im MUSEUM NIKOLAIKIRCHE BERLIN

Über das Projekt

Paul Spies, Direktor Stiftung Stadtmuseum Berlin

Ein senkrechtes Kreuz wird waagrecht liegenden zur Kreuzung - aus der Kreuzigung wird ein Kreuzweg…

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums Jahrestages des Friedensvertrags von Versailles im Jahr 2019 transformiert die Berliner Künstlerin Mia Florentine Weiss mit der raumgreifenden Installation eines begehbaren, auf einem Erdhügel ruhenden, semi-transparenten Stahlkreuzes das Hauptschiff der Berliner Nikolaikirche in einen universellen Kreuzweg. Das Erleben in der Installation verschafft den Besucherinnen und Besuchern ein physisches Erlebnis, das sie mit eigenen Widerständen, Identitäten oder Fragestellungen konfrontiert und sie dabei zugleich auch an gefühlte Grenzen stoßen lässt.

Schirm­herrschaft

Dorothee Bär, MdB
„Als Angehörige einer Generation, die in Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa aufwuchs, ist es mir ein Anliegen, die beispiellose Leistung des Europäischen Projekts auf jede denkbare Weise zu unterstützen und zu verdeutlichen, dass Frieden, Freiheit und Wohlstand keine Selbstverständlichkeit sind. Daher unterstütze ich als Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung das Europa-Kunst-Projekt KREUZWEG als ein Bekenntnis zu Europa.“

Vision

Yasha Young, Direktor URBAN NATION Museum

Die Erde, auf der das Kreuz aufgebahrt wird, würde die Künstlerin zuvor aus 47 europäischen Staaten nach Berlin bringen. Auf einer digitalen Plattform wird diese Reise dokumentiert und gleichzeitig Menschen aus der ganzen Welt die Möglichkeit gegeben, sich am Projekt zu beteiligen und – als eine Geste für den Erhalt der europäischen Integration können sie selbst Erde an die Künstlerin schicken - a handvoll of Europe. Der „erweiterte Kunstbegriff“ wie er einst durch Joseph Beuys als Diskursraum eines Gesellschaftszustandes definiert wurde, erreicht so im Zuge der Digitalisierung eine neue Dimension: die „soziale Plastik“ wird zur globalen Skulptur.

Downloads

kreuz weg - PDF (5,3 MB) herunterladen

"Das Kreuz und die Kreuzung" von Prof. Lüdeking (UdK Berlin) - PDF (0,1 MB) herunterladen